STECKBORN
KUNSTSEIDE

Spulen · Musterbücher · Etiketten

Was ein Garnmuster erzählen kann

Ein Faden allein ist schwer zuzuordnen. Zusammen mit seinem Etikett, einer Musterkarte oder einem Brief wird er zum historischen Dokument.

Produktnamen als Hinweise

Der Rückblick von 1948 nennt unter anderem Decora, Emondor und Goldstaub. Solche Bezeichnungen sind Ausgangspunkte für Vergleiche mit datierten Originalunterlagen. Sie reichen für sich allein nicht aus, um jede lose Probe sicher zu bestimmen.

Was auf dem Etikett steht

Bitte notieren Sie Firmenname, Artikel- oder Farbnummer und weitere Angaben genau so, wie sie gedruckt sind. Eine Vorder- und Rückseitenaufnahme ist hilfreicher als eine abgeschriebene Einzelnummer. Lassen Sie ein Etikett nach Möglichkeit bei seiner Spule oder Verpackung.

Musterbücher und Handelsunterlagen

Auch Bücher mit fehlenden Proben, einzelne Musterkarten, Preislisten und Rechnungen sind interessant. Die Reihenfolge der Blätter und handschriftliche Ergänzungen können zeigen, wie eine Sammlung benutzt wurde. Für eine erste Anfrage genügt ein Überblick mit wenigen lesbaren Details.

Herkunft eines Stoffes ist eine Forschungsfrage

Ein Stoffmuster, ein Druckmotiv und der Hersteller des Garns sind nicht automatisch derselben Firma zuzuordnen. Diese Website behauptet daher nicht, dass bestimmte bedruckte Seidenstoffe in Steckborn hergestellt wurden. Dafür wären konkrete Produktions-, Bestell- oder Lieferunterlagen nötig.

Bitte nichts abtrennen

Schneiden Sie für die Anfrage keine Probe aus und lösen Sie keine Beschriftung ab. Ein Foto genügt zunächst. Erzählen Sie dazu, wo und mit welchen anderen Stücken das Material aufbewahrt wurde.

Ein Muster oder Etikett melden →