STECKBORN
KUNSTSEIDE

Quellen zum Standort Feldbach

Kunstseide in Steckborn

Eine Fabrikgeschichte lässt sich aus Firmenpapieren, Bildern und persönlichen Erinnerungen zusammensetzen. Dabei müssen verschiedene Zeitabschnitte getrennt bleiben.

Ein Rückblick aus dem Unternehmen

Alt-Steckborn veröffentlicht einen Rückblick des Verwaltungsratspräsidenten E. Schmid-Vellar vom 29. Dezember 1948. Er führt den Beginn des Vorhabens unter Borvisk auf 1924 zurück und beschreibt eine anschliessende Vertriebsgesellschaft sowie die Steckborn Kunstseide AG ab 1. Januar 1928.

Was diese Quelle zeigt

Der Text behandelt Ausbau, wirtschaftliche Schwierigkeiten und Veränderungen im Betrieb. Er ist eine zeitgebundene Darstellung aus Sicht der Unternehmensleitung. Für eine breitere Geschichte sind Unterlagen und Erinnerungen der Beschäftigten ebenso wichtig.

Datierungen sorgfältig prüfen

Die Online-Übertragung enthält erkennbare Lesefehler bei einzelnen Zahlen. Unsichere Tages- und Jahresangaben werden deshalb nicht ungeprüft übernommen. Originaldrucke, Geschäftsberichte oder klar datierte Briefe können helfen, solche Stellen zu klären.

Firmennamen und Viscoral

Für spätere Unterlagen, insbesondere mit der Bezeichnung Viscoral, werden datierte Firmenpapiere und Etiketten gesucht. Namen werden nicht pauschal auf alle Vorgänger oder auf den gesamten Standort übertragen. Auch die genaue Abfolge späterer Veränderungen bleibt Gegenstand weiterer Recherche.

Ein Briefkopf kann helfen

Eine vollständige Firmenbezeichnung mit Datum und Adresse ist oft ein gutes Verbindungsglied. Fotografieren Sie möglichst das ganze Dokument und ein lesbares Detail. Persönliche Angaben, die für die erste Anfrage nicht nötig sind, können abgedeckt werden.